Herzlich Willkommen

Grußwort von Staatsminister Thomas Schmidt
Liebe Studentinnen und Studenten,

Ihr selbst organisierter Kongress findet nun bereits zum fünften Mal statt. Damit feiert er ein kleines Jubiläum. Es verdient Anerkennung, dass Sie neben dem Studium eine solche Veranstaltung ins Leben rufen. Ich begrüße und unterstütze die Schaffung von Netzwerken zwischen Studenten verschiedenster Ausbildungsstätten und Forschungs-einrichtungen. Daher habe ich sehr gern die Schirmherrschaft über die Tharandter Gespräche übernommen.

Wir greifen die Schaffung von Netzwerken auch in unserer „Waldstrategie 2050 für den Freistaat Sachsen“ auf. Schließlich besitzt der Freistaat Sachsen mit der Fachrichtung Forstwissenschaften der Technischen Universität Dresden in Tharandt eine traditionsreiche forstuniversitäre Forschungs- und Bildungseinrichtung. Unser Ziel ist es, das Netzwerk aus universitärer forstlicher Grundlagenforschung, praxisorientierter forstlicher Betriebsforschung und Waldmonitoring weiter auszubauen und vor allem die daraus gewonnenen Erkenntnisse schnellstmöglich in die Praxis zu überführen. Erste Anknüp-fungspunkte bietet das bereits bestehende „Kompetenzzentrum LignoSax“, in dem sich sächsische Universitäts- und Industrieforschungsinstitute sowie Unternehmen zusam-mengeschlossen haben, um innovative und ganzheitliche Holznutzungskonzepte zu entwickeln.

Sie greifen in Ihren Workshops weitere Themen unserer Waldstrategie 2050 auf, unter anderem die Bereiche „Nutzungspotenzial Waldholz“ sowie „Wald und Arbeit“. Die dritte Bundeswaldinventur (BWI3) bescheinigt dem sächsischen Wald ein ausreichendes Nut-zungspotenzial. Die aktuellen Ergebnisse zeigen, dass die Holzvorräte ein Rekordniveau erreicht haben, bei gleichzeitig steigender Strukturvielfalt und Naturnähe. Vor allem um Letzteres zu erhalten, wollen wir auch künftig an der nachhaltigen naturnahen Waldbe-wirtschaftung festhalten. Gleichzeitig muss es noch mehr als bisher gelingen, ein profes-sionelles Clustermanagement zu installieren, um für alle Unternehmen der Wertschöp-fungskette Holz sowohl eine ausreichende Versorgung mit dem so vielseitigen Rohstoff Holz zu sichern, als auch Einkommen und Beschäftigung gerade in den ländlichen Regionen zu sichern.

Ich freue mich dazu auch über Ideen aus Ihren Reihen und wünsche allen Teilnehmern viele lehrreiche und bleibende Eindrücke, anregende Gespräche sowie eine schöne Zeit im Freistaat Sachsen.

Thomas Schmidt
Sächsischer Staatsminister
für Umwelt und Landwirtschaft

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Schirmherrschaft
Prof. Dr. Klaus Töpfer

Staatsminister Thomas Schmidt

Philipp Freiherr zu Guttenberg



Unterstützer
Georg Schirmbeck,
Präsident des Deutschen Forstwirtschaftsrates


TU Dresden


Partner


Medienpartner


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